"Die Altersvorsorge ist ein zentrales Anliegen, das viele Menschen bewegt, und steht im Zentrum unserer sozialen Verantwortung. Es geht um die Zukunftssicherheit jedes Einzelnen, um das Wohlstandsniveau und um den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft."
Warum ist Reform so wichtig?
Die Schweizer werden immer älter und die finanzielle Last der Altersvorsorge wächst. Doch das System, wie wir es heute kennen, ist darauf nicht ausgerichtet. Die Uhr tickt, und wir müssen jetzt handeln. Denn nur so können wir sicherstellen, dass auch die jüngeren Generationen im Alter abgesichert sind und nicht den Preis für den heutigen Stillstand zahlen.
Ein Appell an die Vernunft:
Je zügiger wir die AHV reformieren und stabilisieren – wie etwa durch die Umsetzung der Renteninitiative der Jungfreisinnigen – desto nachhaltiger und finanziell tragbarer wird die Lösung sein. Das Festhalten am Status Quo oder gar die Annahme einer 13. AHV-Rente wird langfristig immense finanzielle Lasten verursachen.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur an heute, sondern an morgen zu denken. Unsere Verantwortung ist es, ein System zu schaffen, das sowohl den heutigen Rentnern Sicherheit bietet als auch für die Generationen von morgen tragfähig bleibt. Es ist Zeit für mutige Entscheidungen. Es ist Zeit, die Zukunft unserer Altersvorsorge nachhaltig zu gestalten.
Die Altersvorsorge der Schweiz steht vor einer entscheidenden Wende. Eine strukturelle und nachhaltige Reform ist dringend nötig, um die AHV langfristig zu sichern. Die Jungfreisinnigen setzen sich für ein Rentenalter von mindestens 66 Jahren für beide Geschlechter ein, gekoppelt an die Lebenserwartung. Diese Veränderungen sind nicht nur fair, sondern auch kostengünstig und effektiv. Es ist Zeit, Taten statt Worte sprechen zu lassen und die notwendigen Schritte für eine starke und stabile Zukunft unserer Altersvorsorge zu unternehmen.
Die derzeitige Finanzierung der zweiten Säule durch das Kapitaldeckungsverfahren zeigt klare Schwachstellen, insbesondere durch ungewollte Umverteilungen zwischen aktiven und passiven Versicherten.
Das Kernproblem?
Die politische Kontrolle über technische Entscheidungen, die eigentlich in den Händen von Experten liegen sollten.
Die Jungfreisinnigen fordern eine klare Abkehr von dieser Politisierung. Es braucht eine objektive Entscheidungsbasis für den Umwandlungs- und Mindestzinssatz, die sich an externen Faktoren orientiert.
Zudem dürfen wir Diskriminierungen im System nicht ignorieren. Jüngere Arbeitnehmer, Frauen und Teilzeitbeschäftigte benötigen bessere Möglichkeiten zum Ansparen. Altersdiskriminierung im Arbeitsmarkt? Das ist ein No-Go!
Es ist an der Zeit, dass die Finanzierung unserer Altersvorsorge nicht nur effizient, sondern auch fair und transparent gestaltet wird. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.
Die Altersvorsorge ist uns allen ein Anliegen, und die dritte Säule spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie ist Ihr ganz persönlicher Beitrag zu einer sicheren Zukunft. Immer mehr Schweizer sehen in der 3. Säule – aufgeteilt in 3a und 3b – eine Chance, die Zukunft sorglos zu gestalten. Ein Vorteil: Beiträge an die 3a sind steuerbegünstigt. Aber die Jungfreisinnigen gehen weiter. Sie fordern, dass Sie mehr sparen können, ohne mehr Steuern zu zahlen. Und falls Sie in jungen Jahren nicht so viel sparen konnten, möchten wir, dass Sie später Nachzahlungen leisten können. Weil jeder das Recht hat, sicher in die Zukunft zu blicken. Lassen Sie uns gemeinsam für eine flexible und zukunftssichere Vorsorge arbeiten!