Die Landwirtschaft ist das Herzstück der Schweiz, und die Subventionen in diesem Sektor haben eine lange Tradition. Sie sichern Arbeitsplätze in ländlichen Regionen und unterstützen die Produktion. Doch wie wirkt sich dies auf den Markt aus, und wie können wir einen fairen, zukunftsorientierten Weg finden?
Bio-Betriebe in der Schweiz erhalten ebenfalls Unterstützung, doch oft weniger als konventionelle Betriebe. Die Gründe liegen in den kurzfristig geringeren Erträgen pro Hektar. Diese Ungleichheit beeinflusst den Wettbewerb und lässt Bio-Produkte teurer erscheinen.
Doch das Bewusstsein wächst. Immer mehr Menschen erkennen den Wert von Bio-Produkten, die ohne chemische Pestizide hergestellt wurden und Tieren ein artgerechtes Leben bieten. Die Nachfrage steigt, und die Bio-Landwirtschaft nimmt einen bedeutenden Anteil ein.
Was also ist der Weg nach vorn? Wir müssen unsere Agrarpolitik weiterentwickeln, um ökologische Landwirtschaft zu fördern und faire Bedingungen zu schaffen. Es geht darum, gezielte Förderprogramme zu entwickeln und Subventionen für konventionelle Betriebe abzubauen, ohne diese zu benachteiligen.
Die Vision ist klar: eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Natur steht und den Bedürfnissen aller gerecht wird. Mit einem ausgewogenen und zukunftsorientierten Ansatz können wir einen Anreiz für den Umstieg auf ökologische Landwirtschaft schaffen und den Bio-Markt stärken.
Dies ist kein Traum, sondern ein erreichbares Ziel. Gemeinsam können wir die Schweiz auf einen Weg führen, der die Tradition ehrt und gleichzeitig Innovation und Nachhaltigkeit fördert. Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung sind der Schlüssel zu einer grüneren, gerechteren und florierenden Schweiz.